antakalnio terasos
Die Lösung für ein Haus mit Zukunft

IHRE VORTEILE AUF EINEN BLICK

  • Erfüllung erhöhter Anforderungen an den Schallschutz
  • Kann in das Blitzschutzsystem integriert werden
  • Schadenfreies Bauen
  • Wirtschaftlichkeit und Kostensicherheit
  • Nachhaltig in drei Dimensionen
  • Gilt als „Energiesparfassade“
  • Ideal für Sanierungen und das Verhindern von Korrosion

Konstruktiv und bauphysikalisch beste Lösung für das Problem mit der Feuchtigkeit
 

Die Feuchtigkeit in unseren Häusern war schon zu allen Zeiten da. Doch durch moderne Baumethoden und Baustoffe scheint die Feuchtigkeit immer mehr zum Problem zu werden. Daher sollen in der Folge einige Erklärungen gegeben werden, wie es zu solch ungewollter Feuchtigkeit kommt und wie damit verbundene Bauschäden vermieden werden können.

Woher kommt die Feuchtigkeit?

Woher kommt die Feuchtigkeit?
 

Beim Thema Feuchtigkeit denken viele hauptsächlich an äussere Witterungseinflüsse. Um sich davor zu schützen, werden Gebäude luftdicht eingepackt. Dabei wird wenig beachtet, dass die Luft, welche in den einzelnen Räumen zirkuliert, auch ein Träger von Feuchtigkeit ist. Zusätzlich wird diese Luft durch Kochen, Waschen, Duschen, eigene Körperausdünstungen, usw. mit Feuchtigkeit angereichert. Dadurch können in einem 3-Personen-Haushalt etwa 6-14 Liter Wasser pro Tag in die Luft abgegeben werden. Diese Raumfeuchtigkeit entsteht ganz natürlich und lässt sich nicht vermeiden. Zusätzlich ist ein bestimmter Feuchtegehalt für ein angenehmes Raumklima notwendig.

Warum wird diese Feuchtigkeit zum Problem?

Warum wird diese Feuchtigkeit zum Problem?

Die Schwierigkeit mit der feuchten Luft besteht darin, dass sie kaum wahrgenommen wird. Sie gibt langsam und unbemerkt ihre Feuchtigkeit an die Umgebung ab. Übermässige Raumfeuchtigkeit kann zwar durch regelmässiges Lüften abgeführt werden, allerdings wird hierbei ein Teil von den Räumen und dem Mauerwerk aufgenommen. Zum Problem wird die Feuchtigkeit, wenn das Mauerwerk dauerhaft befeuchtet wird und diese keine Möglichkeit hat, zu entweichen.

Durch Feuchtigkeitskonzentrationen in Bauteilen treten unangenehme Schäden wie Risse an Wänden, Schimmelbildung oder das Ablösen von Putz und Tapeten und Korrosion der Armierung auf. Bauelemente beginnen zu verrotten, ihre Wärmedämmfähigkeit wird vermindert und es kommt zu Frostabsprengungen. Fenster und Türen beginnen zu schwitzen und weisen besonders im Dichtungsbereich ständige Nässe auf, was die Lebensdauer von Materialien senkt und ebenfalls Schimmelbildung fördert. Dabei kann das tropfende Tauwasser Folgeschäden auf Fensterbänken und Parkettböden verursachen. Um dies zu vermeiden, müssen solche Stellen jeden Tag mühsam getrocknet werden.

Somit kann eine leichtfertige und unfachgemässe Handhabung dieser unscheinbare Feuchtigkeit die Gesundheit gefährden und zu elementaren Bauschäden führen.
 

Wie lässt sich die erhöhte Feuchtigkeit in Wänden erklären?
 

Um zum Ursprung des Problems durchzudringen, ist es wichtig, dass wir verstehen, dass ein Haus ein Fremdkörper in der Natur ist. Durch die geschlossene Aussenhülle entsteht ein Klimaungleichgewicht, welches die Natur ausgleichen will. Jedes Gebäude ist trotz modernster Technologie den Naturgesetzen unterworfen. Bei Nichtbeachtung dieser Gesetzmässigkeiten ist es nicht verwunderlich, dass unerwünschte Feuchtigkeit in der Gebäudehülle entsteht. Um dies zu vermeiden, ist wichtig, dass wir verstehen, welche Prozesse in einem Haus ablaufen.

Haus Heizung

Luftüberdruck: Durch Heizen oder direkte Sonneneinstrahlung wird die Luft in einem Haus aufgeheizt. Da sich warme Luft ausdehnt, entsteht ein Luftüberdruck. Die Folge ist ein Druckgefälle von innen nach aussen. Das heisst, dass die Luft nach aussen drängt und den Überdruck im Haus mit dem Unterdruck ausserhalb ausgleichen will.

Dampfdiffusion: Diffusion ist ein ohne äussere Einwirkungen eintretender Ausgleich von unterschiedlichen Gaskonzentrationen. Dieser Prozess geschieht überall dort, wo sich etwas im Ungleichgewicht befindet und ist die Ursache dafür, dass sich hygroskopische (wasseranziehend) Materialien der Raumluftfeuchte angleichen. Somit verteilt sich die Feuchtigkeit, welche in einem Raum entsteht, immer homogen auf den ganzen Wohnraum und dessen Hülle. Das heisst, dass in einem Raum automatisch eine Feuchtegleichheit zwischen Material- und Luftfeuchtigkeit hergestellt wird.

Dies wird zum Beispiel deutlich, wenn ein Fussboden feucht aufgewischt wird. Die sichtbare Feuchtigkeit ist nach wenigen Minuten verschwunden. Dieser Trocknungsprozess geschieht mittels Diffusion. Die Feuchtigkeit auf dem Fussboden diffundiert in den restlichen Raum.

Taupunkt Mauer

Aber damit ist der Prozess nicht beendet, sondern, wie wir bisher festgestellt haben, entsteht innerhalb eines Hauses mehr Feuchtigkeit und Luftdruck als ausserhalb, so dass es zu einer sogenannten Dampfdiffusion kommt. Dabei drängen die winzigen Wassermoleküle durch alle möglichen Materialien nach aussen und wollen einen Feuchtigkeitsausgleich mit der Umwelt schaffen.

Temperaturgefälle: Auch betreffend der Temperatur besteht in jedem Haus ein Ungleichgewicht zwischen innen und aussen, welches die Natur ausgleichen will. Anhand des eingezeichneten Temperaturverlaufs wird ersichtlich, wie dieser Ausgleich in einer Aussenwand aussieht. Das Temperaturgefälle, welches wir dabei feststellen können, ist wichtig für das Verständnis, warum es zu unerwünschter Feuchtigkeit kommt.

Taupunkt:   Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft den Wasserdampf nicht länger halten kann und sich Wassertröpfchen bilden. Wenn die Lufttemperatur sinkt, reduziert sich die Aufnahmefähigkeit der Luft, Feuchtigkeit zu halten und es kommt zur Kondensation.

Zusammenfassung: Aufgrund von Luftüberdruck und dem Naturgesetz der Diffusion ist die Luft in einem Haus in ständiger Bewegung und drängt nach aussen. Diese Luft führt Wasserdampf mit, welcher durch Abkühlung kondensiert, so dass an oder in Bauelementen unerwünschte Feuchtigkeit entsteht. Dabei sind keine besonders kalten Temperaturen notwendig - entscheidend ist das Temperaturgefälle.

Kondenswasser

Zwei Fallbeispiele:  Die durchschnittliche Aussentemperatur im Frühling/Herbst beträgt ca. 8°C. Gehen wir dabei von 20°C Innentemperatur aus, mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 65%. Anhand des Diagramms wird ersichtlich, dass die Luft unter diesenBedingungen bei 13°C den Taupunkt erreicht und dann die Kondensation einsetzt. Kühlt sich die Luft bis auf 8°C ab, überschreitet sie den Taupunkt um 36,5%. Entsteht schon Tauwasser bei Idealen Bedingungen, mit wieviel mehr muss gerechent weden, wenn die Aussentemperatur in der Nacht stärker sinkt oder wenn durch mehr Personen in einem Haushalt die Luftfeuchtigkeit ansteigt?

Taupunkt Diagramm

Es ist Sommer. Wir messen eine Aussentemperatur von 25°C mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70%. Im Haus ist es nur 19°C. Nun werden die Fenster 2-3-maltäglich zum Lüften geöffnet. Dadurch strömt warme Luft in den Raum und kühlt sich an den Wänden ab. Anhand des Diagramms wird ersichtlich, dass die Luft unter diesen Bedingungen an den Wänden kondensiert.

Auch hier sehen wir, dass schon geringe Temperaturunterschiede ausreichen, damit es zur Kondensation kommt. Da aber im Sommer durchschnittlich eine höhere Luftfeuchtigkeit entsteht, muss mit einer erheblich höheren Feuchtigkeitsentwicklung gerechnet werden. Dabei geht man bei einem gedämmten Haus von einer Wandtemperatur zwischen 15-16 °C aus, da während der Sommerperiode nicht geheizt wird. Dadurch entsteht ein angenehm kühles Raumklima, gleichzeitig wird aber die Bildung von Kondenswasser durch das Lüften des Raumes gesteigert.

Fazit: Feuchtigkeit entsteht dort, wo Leben stattfindet, unabhängig von der Jahreszeit. Auch durch modernste Technologien lassen sich diese natürlichen Prozesse nicht vermeiden. Da die physikalischen Eigenschaften von Feuchtigkeit nicht ausser Kraft gesetzt werden können, stellt sich die Frage nach der richtigen Bauweise.

Was ist die Lösung für das Problem mit der Feuchtigkeit?

Bauschäden sind ohne ein Konzept, wie Feuchtigkeit abgeführt werden kann, schon vorprogrammiert. Daher ist es wichtig, dafür eine dauerhafte und nachhaltige Lösung zu wählen. Die safe it GmbH bietet Ihnen ideale Lösungen für höchste Ansprüche, welche sich schon bei unzähligen Objekten bewährt haben.

Aus der obigen Darstellung wird deutlich, dass sich Feuchtigkeit nicht verhindern lässt und Bestandteil eines natürlichen Wohnklimas ist. Daher braucht es eine Lösung, die einen gesunden Ausgleich schafft. Die Ausgangslage unseres Konzeptes besteht darin, dass ein angenehmes und einwandfreies Wohnklima dort entsteht, wo Bauelemente natürlich atmen können und durch Diffusion ein natürlicher Feuchteausgleich stattfinden kann. Hierzu werden bauphysikalische Eigenschaften genutzt, anstatt zu versuchen, diese zu bekämpfen oder künstlich zu regulieren.

Um dies umzusetzen, bieten wir Ihnen ein technisch ausgereiftes System an. Bekannt ist es unter dem Namen: Vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF). Diese bauphysikalisch hochwirksame Konstruktion besteht aus präzise aufeinander abgestimmten Komponenten. Dazu gehören:

Querschnitt.VHF

Unterkonstruktion (1):

Diese bildet das statische Bindeglied zwischen Mauerwerk (2) und Fassade. Durch ihre Verankerung im Mauerwerk trägt sie alle Lasten, leitet aber den Schall durch das thermische Trennelement (3) nicht an den Innenraum weiter. Die Unterkonstruktion ist zweiteilig und ermöglicht den Ausgleich von Rohbautoleranzen. Durch die zusätzlichen Gleitpunkte (4) können Massveränderungen des Fassadenmaterials bei Temperaturveränderungen spannungsfrei erfolgen.

Dämmung (5):

Die mineralische Dämmung wird in zwei Lagen direkt auf das Mauerwerk angebracht und mit Dämmstofftellern befestigt. Gemäss DIN 18516 darf sie nicht brennbar sein und nur eine begrenzte Wasseraufnahmefähigkeit besitzen.

Fassadenbekleidung (6): Auf die Unterkonstruktion wird das eigentliche Fassadenmaterial montiert, welches die gestalterische Aussenhülle des Objektes bildet.

Hinterlüftung (7):
Zwischen der Dämmung und dem Fassadenmaterial wird ein Abstand von 4-5 cm benötigt. Durch diesen Hinterlüftungsraum findet eine Luftzirkulation hinter dem Fassadenmaterial statt, wodurch Bau- und Nutzfeuchtigkeit abgeführt werden können.

VHF verhindert Schimmelbildung durch natürliche Dampfdiffusion

Die Bildung von Schimmelpilzen ist ein zunehmendes Problem in unseren Häusern. Gemäss dem Deutschen Mieterbund (DMB) schimmelt es mindestens in einem Drittel aller deutschen Wohnungen. Schimmelpilzbefall ist nicht nur sehr unappetitlich und ästhetisch unschön, sondern verursacht auch Schäden an der Bausubstanz undden Einrichtungsgegenständen. Dazu belastet Schimmel nachhaltig unsere Gesundheit und kann zu Asthma, Verdauungsproblemen, Gelenkbeschwerden, Allergien, Augenbrennen, Juckreiz, Herzrhythmusstörungen und anderen Erkrankungen führen. Dabei ist das unberechenbare an Schimmel, dass er sich nicht immer sichtbar ausbreitet, sondern auch hinter einer Materialschicht entstehen kann und von dort Sporen an die Luft abgibt.

Schimmellupe

Wie kommt es zur Schimmelbildung?

Schimmel ist sehr anspruchslos und findet in jeder Wohnung ausreichend Nährstoffe, um sich anzusiedeln. Pilzsporen befinden sich fast überall in der Luft und benötigen nur einfache Umweltumstände, um zum Schimmelpilz heranzuwachsen. Der entscheidende Faktor dabei ist genügend Feuchtigkeit. Wo es genug Feuchtigkeit gibt, hat er die Möglichkeit zu gedeihen. Kritisch wird es schon, wenn die relative Luftfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum über den Wert von 65% steigt. Ab einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70% treten schon einzelne Bauschimmelarten auf, fast alle restlichen ab 80%.

Was sind konkrete Ursachen von Schimmelbildung?
 

Schimmelbildung steht immer im Zusammenhang mit Feuchtigkeit und Kälte. Häufig versucht man Schimmel durch verschiedene Reinigungs- und Wundermittel zu entfernen. Aber ohne die Ursachen für zu viel Feuchtigkeit in Wohnräumen zu kennen und diese zu beheben, wird man den Schimmel nicht mehr los. Daher werden nachfolgend einige konkrete Ursachen betrachtet:

Heizen und Lüften: Entsteht Schimmel in Wohnräumen, ist die häufigste Antwort: zu wenig Lüften und Heizen. Aufgrund der stärker ansteigenden Heizkosten gegenüber den Löhnen kann man in der Gesellschaft eine Veränderung des Heiz- und Lüftverhaltens feststellen. Pro Grad Celsius, das man in einem Raum weniger heizt, kann man rund 6% der Energiekosten sparen. Aus diesem Grund werden Wohnräume immer weiter heruntergekühlt und Fenster weniger zum Lüften geöffnet. Dies erklärt die Feuchtigkeitszunahme in Wohnräumen, wobei sich aber die Frage stellt: Ist bei Feuchtigkeitszunahme mehr Lüften und Heizen die einzige Möglichkeit, um Schimmelbildung zu verhindern? Die Antwort ist: JA! Bietet ein Gebäude keine konstruktive Lösung gegen Kälte und Feuchtigkeit, muss jeder Bewohner das selbst ausgleichen.

Dämmung von Häusern: Heutzutage ist Wärmedämmung eine häufige Ursache für Schimmel. Seit man Mitte der 90er Jahre damit angefangen hat, Häuser zu dämmen, begannen die negativen Meldungen in den Medien drastisch anzusteigen. Man hatte viel Geld in die Dämmung eines Objektes investiert und die enttäuschende Erfahrung gemacht, dass sich zwar etwas Heizkosten sparen liessen, sich aber das gewünschte Wohnklima nicht eingestellt hatte.Ein Hauptgrund dafür ist, dass Häuser, welche mit dem modernen Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) ausgestattet werden, wenig "atmen" können. DerFeuchteaustausch zwischen dem Gebäude und dem Aussenbereich wird verhindert. Je dichter Fenster und Wände von Räumen sind, desto schneller steigt die Luftfeuchtigkeit an. Dies führt dazu, dass ein unangenehmes Feuchteklima entsteht, welches perfekte Bedingungen für Schimmel bietet. Um dies zu vermeiden, muss Feuchtigkeit durch richtiges Heizen und Lüften vom Bewohner selbst abgeführt werden.

Baumängel

Baumängel durch Planung und Ausführung: Prävention von Bauschäden und Schimmelbildung beginnt schon bei der Planung und bedingt eine richtige Ausführung. Mögliche Problempunkte, die es zu vermeiden gilt, sind:

  • Dem Verlauf von Elektroleitungen wird oft zu wenig Beachtung geschenkt. Dadurch wird oft unbewusst eine Verbindung von aussen nach innen geschaffen. Es strömt kalte Luft durch die Anschlüsse in den Wohnbereich, warme Luft wird an der Austrittstelle abgekühlt und es kommt (wie auf dem Foto ersichtlich) zu Kondensation und Schimmelbildung.
  • Wasserschäden während oder nach der Bauphase sind nicht zu unterschätzen. Oft besteht das Problem, dass die Feuchtigkeit von der Bausubstanz aufgenommen wird, aber danach durch Wand- und Bodenbeläge nicht mehr entweichen kann. Die Folge ist ein schimmeliger Geruch im Raum, welcher vom verdeckten Schimmel in der Gebäudehülle ausgeht.
  • Ein heimlicher Feind ist Feuchtigkeit von aussen. Durch undichte Stellen im Dach kann Wasser ins Mauerwerk sickern. Auch vom Erdreich aus kann Feuchtigkeit über Kapillartransport in die Mauern aufsteigen, wenn keine horizontale Feuchtigkeitssperre vorgesehen wurde. Ein nicht beachten oder mangelhafte Ausführung kann Auswirkungen auf ein ganzes Haus haben und grössere Sanierungen nötig machen.

Kältebrücken: Eine nicht ordnungsgemässe ausgeführte Wärmedämmung kann Schimmelbildung begünstigen. Eine Kältebrücke liegt vor, wenn eine kleinflächige, geometrisch oder konstruktiv bedingte Schwachstelle in der Wärmedämmung besteht. Diese führt zu einem höheren Wärmestrom nach aussen und somit zu reduzierten Innenoberflächentemperaturen. Folglich entsteht durch das Abkühlen der warmen Raumluft an solchen Stellen in Wand und Decke Tauwasser, das irgendwann Schimmelbildung nach sich zieht. Hierbei ist zu erwähnen, dass Kältebrücken 20% bis 40% des gesamten Heizwärmebedarfes verursachen.

Baurestfeuchtigkeit: Durch die schnelle Bauweise heutzutage besteht Schimmelgefahr schon beim Einzug in neue Wohnräume. Grund dafür ist die Menge an Wasser, welche für die verschiedenen Baustoffe benötigt wird (z.B. Gips, Mörtel, Beton, usw.). Daher haben sämtliche Bauelemente nach der Fertigstellung einen erhöhten Feuchtegehalt. Das Austrocknen der einzelnen Bauteile dauert je nach Bauweise 2-4 Jahre. Wird eine Bauhülle mit Styropor gedämmt, wird der Prozess zusätzlich verlangsamt. Dichte Dämmungen, wie z.B. WDVS erlauben fast kein Entweichen der Feuchtigkeit direkt nach aussen. In diesem Fall kann es selbst bei normaler Lüftung zu Schimmelbildung kommen. Um dies zu vermeiden, ist erhöhtes Beheizen und Belüften notwendig.

Wie soll man vorgehen, wenn Schimmelbefall besteht?
 

Häufig versucht man, Schimmel durch das Reinigen der befallenen Stellen, erneutes Streichen oder Tapetenaustausch loszuwerden. Dadurch wird der Schimmel jedoch nur verdrängt, aber nicht entfernt. Solange die Ursache nicht geklärt ist, kommt der Schimmel immer wieder zurück. Hauptgrund für Schimmelpilzwachstum in Innenräumen sind Feuchtigkeit und Kälte. Die Probleme mit der Feuchtigkeit sind aber oft komplexer. Bei Fragen lassen Sie sich von uns beraten. Die safe it GmbH analysiert Schimmelprobleme, erstellt Gutachten durch einen öffentlich vereidigten Baugutachter und bietet konstruktive Lösungen an.

Wie kann Schimmelbildung verhindert werden?

Lüften

Mehr Lüften: D

Dies wird immer wieder gesagt und scheint bei vielen Gebäuden die einzige Lösung zu sein, ist aber keine Pauschallösung gegen Feuchtigkeit, sondern kann bei falscher Anwendung zu mehr Schimmelbildung führen:

  • 2-3 mal Stosslüften am Tag hilft dabei, hohe Luftfeuchtigkeit abzuführen, reicht aber nicht aus, um Feuchtigkeit, welche z.B. über Nacht von Wänden, Betten, Kleiderschränken, usw. aufgenommen und wieder abgegeben wird, zu beseitigen.
  • Um dauerhaft Raumfeuchtigkeit in Wohnräumen abzuführen, stellen viele ihre Fenster auf Kippstellung. Die Folge davon ist ein Auskühlen der Fensterleibungen im Winter, was die Entstehung von Kondenswasser und Schimmelbildung mehr begünstigt als verhindert. Zusätzlich wird hierbei Heizenergie verschwendet.
  • Im Sommer sollte man aufgrund der grossen Luftfeuchtigkeit tagsüber morgens um 4 Uhr lüften und abends um 23 Uhr. Ansonsten lässt man warme / feuchte Luft in den Raum, welche an den kühlen Wänden kondensiert. Dieser gutgemeinte Rat ist etwas, was wir in den meisten Fällen nicht umsetzen wollen oder können.

Fazit: Um das Problem der Feuchtigkeit in Wohnräumen zu lösen, bedarf es eines besseren Konzepts, als dem des einfachen, richtigen Lüftens. Allerdings wird hierbei deutlich, dass sich Lüften mit Energiesparen nicht vereinen lässt.


Lüftungsschlitze: Um das Problem mit der Luftfeuchtigkeit zu lösen, haben einige Fenster - Hersteller damit begonnen, sogenannte Fensterfalzlüfter bei ihren Modellen einzubauen. Dadurch werden die Räume ständig mit etwas Frischluft versorgt und Feuchtigkeit kann entweichen. Dieses Konzept, welches zuerst nach einer guten Lösung aussieht, birgt verschiedene Probleme in sich:

  • Bei stürmischen Wetterbedingungen und starken Winden treten Zugerscheinungen für den Wohnraumnutzer auf.
  • Unangenehme Gerüche und Gase, z.B. bei vielbefahrenen Strassen, können in den Wohnraum eindringen.

  • Das grösste Problem bei diesem Konzept ist der tiefe Schall- und Wärmedämmwert. Werden durch eine Sanierung diese Werte nicht verbessert, stellt sich die Frage nach ihrem Nutzen.

Lüftungssystem: Aufgrund der Tatsache dass heute immer mehr Gebäudehüllen durch verwendete Farben, Dämmstoffe, sehr dichten Fenster und Türen nahezu luftundurchlässig gebaut werden, ist es nötig, für eine künstliche Luftzirkulation zu sorgen. Mit einer Lüftungsanlage wird eine Luftzirkulation in den Räumen gewährleistet und Feuchtigkeit abgeführt. Neben den positiven Effekten, wie z.B. Senkung der Heizkosten, oder Schutz vor Pollen für Allergiker ist es wichtig bei diesem System folgende Punkte zu beachten:

 

  • Lüftung
    Wählt man ein solches System, sollte man mehr auf die Qualität der Anlage achten als auf den Preis. Es gibt viele minderwertige Produkte auf dem Markt. Dazu kommt häufig noch eine unsachgemäss ausgeführte Installation hinzu, was zu folgenden Probleme führen kann: Fehlerhafte Dimensionen der Rohre erhöht die Geräuschemission, falsch positionierte Rohre schränken die Luftzirkulation ein, etc. Eine nicht fachgemässe Installation hat Auswirkungen auf die Luftqualität, ihre Leistungsfähigs- und Wirksamkeit.
  • Um eine optimale Luftzirkulation zu ermöglichen, benötigen alle Innentüren 10 mm Bodenluft. Dies führt zur Einschränkung des Schallschutzes. Um trotzdem optimale Werte zu erreichen, können Türen mit professionellen Minergie Absenkdichtungen ausgeführt werden. Diese tragen zu einer Verbesserung der Schallwerte bei, aber erhöhen zusätzlich die Kosten.
  • Eine Einschränkung der Schallwerte kann aber auch durch falsch verlegte Lüftungsrohre entstehen. Daher gilt es, darauf zu achten, dass keine Verbindungen zwischen den Räumen entstehen, um Schallbrücken zu vermeiden.
  • Es braucht für ein Haus ein Gesamtkonzept, das auf das Lüftungssystem abgestimmt ist. Z.B. der Dampfabzug in der Küche, welcher Luft nach draussen bläst, muss mit einer zusätzlichen Luftzufuhr gekoppelt sein, damit kein Unterdruck und Zugluft im Wohnraum entsteht.
  • Für die Installation einer Lüftungsanlage muss mit mehr Kosten- und Zeitaufwandzur Installation gerechnet werden. Kosten für Lüftungsanlage, Steuerung, Rohre, usw., sowie konstruktive Mehraufwendungen, um Lüftungsrohre in Decken oder Böden unterzubringen, ver. Bohrungen, extra Raum für Lüftung (bei zentraler Lüftung), usw.
  • Da eine Lüftungsanlage lediglich die Luft der Umgebung ansaugt, kann es immer wieder mal vorkommen, dass unangenehme oder ungewollte Düfte in alle Wohnräume gelangen. Düngt der Bauer die Felder oder macht der Nachbar einen Grilltag, kann sich das in der Wohnung bemerkbar machen. Ist man zu diesem Zeitpunkt zu Hause, hat man die Möglichkeit, die Lüftungsanlage auszuschalten. Wenn man aber gerade abwesend ist, darf man nicht überrascht sein, wenn man bei der Rückkehr seltsame Düfte in der Wohnung antrifft.
  • Laufende Betriebskosten durch den ständigen Betrieb der Lüftungsanlage.
  • Regelmässige Wartungskosten für Filteraustausch und Rohrreinigungen fallen an. Diese werden aber oft vernachlässigt, so dass es zu erhöhter Keimbildung und Mikroorganismen in den Lüftungsrohren kommt. Dadurch entstehenHygieneprobleme und die Gesundheit wird gefährdet.
  • Probleme mit der Feuchtigkeit. Im Winter kann die Luftfeuchtigkeit durch ein Lüftungssystem, das nicht über ein Feuchteausgleichfunktion verfügt bis auf 30% sinken, weil die angesogene Aussenluft durch Erwärmung einen sehr tiefen Luftfeuchtegehalt bekommt. Dies ist nicht unproblematisch und führt dazu, dass Grippeviren länger aktiv bleiben und Schleimhäute ausgetrocknet werden. Die Anfälligkeit für Infekte und Nasenbluten wird gesteigert und die Haut neigt bei Trockenheit eher zu Reizungen, Rötungen und Entzündungen. Im Sommer entsteht das gegenteilige Problem. An warmen Tagen haben wir aussen eine hohe Luftfeuchtigkeit, die durch das Lüftungsystem direkt in das Haus gepumpt wird. Diese kühlt sich an Wand und Decken der Innenräume ab, was zu Kondensation und Schimmelbildung führen kann.

Fazit: Mit Hilfe von neuester Technologie, Mehrkosten und baulichen Mehraufwendungen ist es möglich durch ein Lüftungssystem ein bewohnbares Klima zu erreichen. Daran wird deutlich, wie aufwändig und komplex es ist, das Klima künstlich zu regulieren. Eine künstliche Regulierung der Luft, die aber nicht fachmänisch ausgeführt wird schafft neue Probleme! Zusätzlich muss auf eine regelmässige Wartung und Reinigung einer Lüftungsanlage geachtet werden.


Hinterlüftete Fassade: Schäden, wie Schimmelbildung können verhindert werden, wenn in der Planung konzeptionell vorgegangen und auf Details geachtet wird. Um keine Risiken einzugehen und ein natürliches Feuchtegleichgewicht in Wohnräumen zu schaffen, bieten wir als safe it GmbH die optimale Lösung an. Bei unserem Konzept der Hinterlüftung wird, wie oben genauer beschrieben, die Fassade mit einer Unterkonstruktion vorgehängt, damit eine Hinterlüftung stattfinden kann. Entgegen den meisten anderen Systemen wird dadurch eine diffusionsoffene Bauhülle hergestellt, welche Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben kann. So entsteht für jeden Bewohner eine bessere Wohnumgebung für mehr Hygiene, Gesundheit und Lebensqualität.

Weiterhin lassen sich folgende Vorteile ableiten:

  • Kondensation_2
    Es entsteht eine robuste, dauerhafte und pflegeleichte Gebäudehülle durch den Wegfall von anfälligen Materialien und Technik.
  • Die Bauhülle kann natürlich atmen und reguliert so natürlich den Feuchtehaushalt und nimmt Feuchtigkeit auf oder gibt sie ab.
  • Überschüssige Feuchtigkeit wird durch das Mauerwerk nach aussen abgegeben und durch die Hinterlüftung weggeführt.
  • Baurestfeuchte kann nach aussen entweichen und Bauelemente trocknen schneller aus.
  • Durch die diffusionsoffene Struktur wird zu hohe Luftfeuchtigkeit in Räumen oder ein Feuchtestau im Mauerwerk verhindert, so dass dem Schimmel die Existenzgrundlage entzogen wird.
  • Anhand der Bilder ist ersichtlich, dass eine diffusionsoffene Bauweise mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) ideal gelöst wird. Bei einer WDVS oder Styropordämmung ist der Putz mit der Dämmung verbunden und muss so gleichzeitig Regenwasser von aussen abweisen und überschüssige Feuchtigkeit von innen nach aussen leiten können. Es ist fraglich, ob das trotz einer starken Entwicklung neuer Materialien und Techniken einwandfrei herzustellen ist.

Wie ist eine diffusionsoffene Bauweise im Vergleich zu bewerten?

Häufig wird die Frage gestellt, ob das System der vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) mit einer diffusionsoffenen Bauhülle auch bei grossen und aufwendigen Projekten höchste Ansprüche erfüllen kann. Die Antwort ist: Grade bei grossen Firmengebäuden und Mietobjekten werden fast nur noch VHF montiert. Gründe hierfür sind: Firmen und Vermieter wollen ein System, das robust und nicht anfällig für Schäden ist. Es soll dauerhaft und pflegeleicht sein und möglichst keine Neben- oder Instandhaltungskosten verursachen.

Kondensation_1

Betrachten wir unter diesen Gesichtspunkten ein Passivhaus mit einem Lüftungssystem und einer klassischen Wärmedämm-Verbundsystemfassade (WDVS) mit einer dampfdiffusionsgeschlossenen Struktur, so stellen wir fest, dass es diesen Kriterien nicht entsprechen kann. Gründe betreffend dem Lüftungssystem wurden oben bereits genannt, daher sollen im Folgenden noch einige Fragen zur WDVS-Fassade besprochen werden:

  • Wie lange bleibt eine solche Fassade neuwertig, farbenstark und algenfrei? Wie oft muss sie gereinigt und neu gestrichen werden, damit sie ästhetisch repräsentativ bleibt? Erfahrungsgemäss kann man neue WDVS-Fassaden nach 2-3 Jahren von alten nicht mehr unterscheiden. Und je nach Verarbeitung werden nach kurzer Zeit die einzelnen Stösse der Styroporplatten sichtbar.
  • Für dieses Konzept besteht die Notwendigkeit einer Wasser- und Wasserdampfdichten Fassade. Aber ist es überhaupt möglich, eine absolut dichte Bauhülle zu schaffen, da durch Bauschäden, Löcher und Leitungen oder Materialschwäche immer wieder Undichtigkeiten entstehen?
  • Schafft man es, technisch eine dichte Fassade herzustellen? Wie lange bleibt sie es? Geringfügig undichte Stellen können schon zu Bauschäden führen und machen früher oder später Reparaturen und Sanierung notwendig.
  • Kennen wir die genaue Lebensdauer der verwendeten Dämm- und Dichtstoffe? Machen wir das Klima in unseren Häusern von der Lebensdauer und Dichtigkeit der Materialien abhängig, kommt es früher oder später ohne Warnung zu Schimmel, wenn ihre Dichtigkeit nachlässt.

Fazit: Mit einer diffunsionsoffenen Bauweise sind Sie auf der sicheren Seite. Sie ist natürlich, gesund, dauerhaft und nachhaltig. Sie ist wartungsfrei und pflegeleicht. Sie bringt Ersparnis von Geld und Zeit, ist nicht abhängig von Strom oder der Lebensdauer von Dichtstoffen und sorgt für eine dauerhafte Unterbindung von Schimmelpilzbildung.