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Monatge

Neben der Auswahl und Planung einer Fassade empfehlen wir, auf eine sachgemässe Montage zu achten. Denn man bedenke, die Qualität eines Produktes lässt sich nur dann im Endergebnis wiederfinden, wenn die Montage einwandfrei ausgeführt wurde. Daher raten wir für eine bestmögliche Montage folgende Punkte zu beachten:

Gerüstposition

Eine gelungene Fassadenmontage beginnt schon mit der richtigen Gerüstpositionierung. Nach DIN 4420-1 ist ein maximaler Abstand zwischen Gerüst (Fanglage) und Bauwerk von 0,30 m zulässig. Wird das Gerüst mit diesem Abstand beim Erstellen des Rohbaus aufgebaut, reicht in der Regel später der Platz nicht aus, um eine vorgehängte hinterlüftete Fassade inkl. Dämmung zu montieren. Um mehr Kosten- und Zeitaufwendungen zu vermeiden, empfehlen wir daher den Platzbedarf für die Fassade vorgängig zu berücksichtigen. Mit Hilfe von Gerüstverbreiterungen in jeder Fanglage oder einem zusätzlichen inneliegenden Seitenabsturzschutz, ist es möglich, den Abstand zwischen Rohbau und Gerüst zu erhöhen.

Unterkonstruktion

Grundlegend für die richtige Positionierung und die Abstände der Unterkonstruktion ist der statische Nachweis. Dieser berücksichtigt die Eigenlast, Windsog und Winddruck, sowie die Widerstandsfähigkeit gegen Windlasten gemäss DIN 1055-4. Weiter ergibt sich daraus in Abhängigkeit vom Material der tragenden Wand die Anzahl der erforderlichen Verankerungselemente und Befestigungspunkte. Damit die Unterkonstruktion Massänderungen bei Temperaturänderungen aufnehmen kann, ist auf genügend Gleitpunkte zu achten. D.h. die vertikalen Tragprofile sind in ca. ¾ der Höhe mit einem Fixpunkt und ansonsten mit Gleitpunkten zu befestigen.

Befestigung der Fassadenverkleidung

Grundsätzlich sind die Befestigungsabstände entsprechend den statischen Erfordernissen und den örtlichen Bauvorschriften zu wählen. Bei HPL-Platten ist dabei auf einen Randabstand von mindestens 25 mm zu achten. Auch hier sind Gleit- und Fixpunkte notwendig, damit sich das Plattenmaterial bei Klimaveränderung ausdehnen oder zusammenziehen kann. Die Fixpunkte sind bei jeder Platte ungefähr mittig anzuordnen und 0,5-1 mm grösser als der Durchmesser von Schrauben oder Nieten vorzubohren. Bei den Gleitpunkten sollte 3-4 mm grösser vorgebohrt werden. Auch die Fugen zwischen den Platten sind wichtig für die Materialausdehnung und sollen generell 8 mm betragen. Je nach Plattengrösse kann dieses Mass aber auch verändert werden.

Befestigungsvarianten

genietet

Model SI-1000
Vertikale Unterkonstruktion mit L- und T-Profilen. Sichtbare Befestigen mit lackierten Nieten oder Schrauben entsprechend dem Oberflächenmaterial.

kleben

Model SI-1600
Vertikale Unterkonstruktion mit L- und T-Profilen. Unsichtbare Montage der Fassadenverkleidung nur mit bauaufsichtlich Klebstoffen zugelassenen.

genietet

Model SI-1300
Vertikale Unterkonstruktion mit L- und T-Profilen. Die Schrauben werden durch das Siding verdeckt. Erzeugt eine besondere Optik und lässt sich ohne horizontale Dehnungsfugen ausführen.

kleben

Model SI-2000
vertikale Unterkonstruktion mit L- und horizontalen Agraffentragprofilen.
Das Plattenmaterial wird mit den auf der Rückseite angebrachten Hinterschnittanker auf der UK eingehängt und fixiert.